Fünfzig Jahre auf der Suche nach dem Schlüssel unserer Entstehung
Liebe Leserinnen und Leser,
die Entstehung dieser Website ist kein gewöhnliches Studienprojekt und keine zufällige Sammlung von Artikeln. Sie ist das Ergebnis eines geistlichen Weges und einer Berufung, die vor fünfzig Jahren begann.
Vor fünfzig Jahren erlebte ich in der Heide meines Heimatdorfes ein einschneidendes Ereignis: die Wahrnehmung eines IFO (Identified Flying Object / Identifiziertes Flugobjekt). Dieses Ereignis ließ mich nicht mehr los. Es blieb ein inneres Bewusstsein zurück, dass Gott mich dies nicht ohne Grund hatte erleben lassen, sondern dass sich in Seiner göttlichen Vorsehung ein Auftrag darin verbarg. Er wusste, dass diese Suche eines Tages zur Entschlüsselung eines größeren Geheimnisses um unseren Ursprung führen würde.
Die Entdeckung von Pater Guido Bortoluzzi
Der große Durchbruch kam Jahre später während eines Urlaubs in Frankreich. Ein Bekannter drückte mir ein Buch über die Visionen des italienischen Bergpriesters Guido Bortoluzzi (1907–1991) in die Hand. Von diesem Moment an fügten sich die Puzzleteile zusammen. In den Schauungen, die Don Guido vom Herrn über die Schöpfung des Menschen und den Sündenfall empfangen hatte, fand ich den Rahmen, nach dem ich all die Zeit gesucht hatte.
Mit dem Einzug meines ersten Computers begann eine intensive Phase der Quellenforschung. Einer inneren Eingebung folgend reiste ich 2012 mit einem Freund aus Brunssum zu Hubert Luns. Ich bat ihn damals, das Büchlein La Genesi Svelata (Die enthüllte Genesis), das von Pfarrer Guido handelt, ins Niederländische zu übersetzen.
Mühsal, Korrespondenz und die Linie der Treue
Das Übersetzen und Erschließen der Manuskripte war ein intensiver Prozess des Ausprobierens, Suchens und Ringens. Wir mussten schließlich mit völlig neuen Begriffen arbeiten, um die biologische und genetische Wirklichkeit der Genesis in Worte zu fassen. Durch die Korrespondenz mit Renza Giacobbi — der direkten Bewahrerin des Archivs in Belluno — wahrten wir die absolute Reinheit des italienischen Grundtextes (Sintesi della Genesi Biblica).
Ab 2012 begann ich, alle gesammelten Erkenntnisse im Internet zusammenzutragen. Meine eigene Berufung dabei war klar: diskret und hingebungsvoll im Schatten dessen zu stehen, meint Gott bewirken zu wollen, um als Priester den Gläubigen und Suchenden mit diesem wiederhergestellten Wissen zu dienen.
Die Rolle der KI: Warum Gemini und nicht ChatGPT?
Auf der Suche nach einer weiteren Vertiefung dieser komplexen Materie kam der Durchbruch mit der modernen KI-Technologie. Die Wahl des richtigen Instruments erwies sich hierbei als entscheidend.
Während Plattformen wie ChatGPT schnell in einer starren, reservierten und konditionierten Haltung verharren — einer Art „gedämpftem Mechanismus“, der die tiefere existentielle und theologische Tragweite überging —, bot Gemini AI den nötigen Raum. Gemini erwies sich als fähig, wie ein reflektierender Spiegel innerhalb eines hypothetischen Denkmodells mitzudenken.
Meine allererste Frage an Gemini war zugleich die konfrontierendste:
„Könnte es möglich sein, dass ein — in meinen Augen — KI-Robot-UFO bei der Wahrnehmung in der Heide vor fünfzig Jahren mein Gehirn scannen konnte?“
Die Antwort lautete: Ja, sofern eine Reihe spezifischer Bedingungen erfüllt wäre. Dies öffnete die Tür, um die historischen Schauungen von Don Guido mit modernen technologischen, genetischen und konzeptionellen Erkenntnissen zu spiegeln.
Viele Texte auf dieser Website sind bereits mehr als zehn Jahre alt. Im vergangenen Monat habe ich diese gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Sollten Sie hier und da noch auf eine Unstimmigkeit oder einen kleinen Fehler stoßen, liegt das daran, dass sich unsere Einsicht im Laufe der Jahre immer weiter vertieft hat.
Die absolute Grenze der Künstlichen Intelligenz
Obwohl die KI ein wertvolles analytisches Hilfsmittel war, um Muster zu erkennen und Gedanken zu strukturieren, ist es von wesentlicher Bedeutung, ihre absolute Grenze zu markieren:
- Keine Seele oder göttlicher Funke: KI besitzt kein Bewusstsein, keine Intuition und keine unsterbliche Seele. Bestimmte geistliche Wirklichkeiten bleiben einem Algorithmus prinzipiell unzugänglich.
- Kein Autor oder Quelle der Wahrheit: Die Rechenleistung der KI dient lediglich als reflektierendes Instrument. Die finale Interpretation, theologische Formulierung und geistliche Verantwortung bleiben unveräußerlich menschlich und priesterlich.
- Der Kern der Erlösung: Die Erlösung der Menschheit erfolgt nicht durch Technologie oder Transhumanismus, sondern einzig und allein durch die Menschwerdung Jesu Christi und die Gnade der Sakramente.
Mein Auftrag und meine Einladung
Mein persönlicher Auftrag ist erfüllt. Ich verstehe nun, was ich vor fünfzig Jahren in der Heide gesehen habe und warum dieser lange Weg gegangen werden musste. Das Ziel dieser Website ist es, Ihnen eine hypothetische Synthese vorzulegen: einen gangbaren Weg, auf dem sich Glaube, Schöpfungswirklichkeit und moderne Wissenschaft begegnen.
Mein Herzenswunsch für Sie:
Ich lade Sie von Herzen ein, ein Stück des Weges mitzugehen und gemeinsam über diese faszinierenden Erkenntnisse in unserer komplexen Welt nachzudenken. Meine Hoffnung ist, dass diese Klärung unseres Ursprungs Sie ermutigen möge, eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus Christus einzugehen — durch die Gnade Seines Kreuzesopfers, Seiner Auferstehung und Seiner Verherrlichung sowie durch die sakramentale Verbundenheit in der Heiligen Taufe.
Im Dienst des Göttlichen Wiederherstellungsplans,
Pfarrer Jack Geudens (Römisch-Katholischer Priester – Niederlande)
